Der mathematische Ansatz

    • Ich habe offensichtlich noch keine Ahnung von der ganzen Materie und nur wenig Erfahrung aber in meiner Vorstellung läuft es so ab, dass ich eben nichts durch Bauchgefühl entscheiden möchte und alles nur anhand von Werten begründe.

      In deinem Beispiel muss es zwangsweise weitere Differenzen zwischen den beiden Spielern geben. Spielen beide daheim oder auswärts? Gegen wen spielen sie? Wie ist ihre und die Mannschaftsform? Man könnte sogar so weit gehen und das Wetter mit einbeziehen.

      Ich habe natürlich kein System, das alle Parameter vergleicht und gewichtet aber ich denke die Chancen auf einen Sieg sind so höher als bei Bauchentscheidungen.

      Dass vieles Hokus Pokus ist kann natürlich sein, dann kommt da eh die Frage auf, ob der Aufwand, sich vielen Statistiken anzuschauen, überhaupt lohnt.

      Der Glücksfaktor ist halt aber auch brutal. Glaube wenn man nicht mehrere tausend Turniere hat, ist es kaum möglich Aussagen über die Profitabilität des eigenen Systems zu machen, was alles nochmal deutlich erschwert weil du im Prinzip nie weist, ob du gerade einen badrun hast oder nicht.
    • Bei meinem Beispiel wollte ich eigentlich auf zwei Spieler des selben Teams hinaus, hätte ich vielleicht auch dazu schreiben sollen :D Dann fallen ja viele deiner Punkte einfach weg.
      Die von dir erwähnten Punkte sind ja Teil des "Bauchgefühls", völlig blind nur auf die Spielernamen schauend ohne Berücksichtigung der genauen Spiele etc. stellt wohl niemand auf. Die von dir genannten Punkte sind ja bspw. zum größten Teil in den Wettquoten eingepreist, die man sich ja auch immer anschaut.
      Ich bin ja auch ein Freund des mathematischen Ansatzes, wie der Blogname ja schon zeigt, allerdings ist es gar nicht so einfach, diesen stark Zufalls- und Tagesformabhängigen Sport in ein allgemeingültiges Modell zu pressen.
      Ohne dieses feste Modell ist es meiner Meinung nach am ehesten eine Talentfrage den Spieltag voraus zu sehen, da kann zu viel Recherche und die Berücksichtigung von zu vielen Faktoren wahrscheinlich sogar schaden. Aber das driftet dann hier auch zu weit ins philosophische ab :)